Videospiele, Anime und mehr! – Im Zweifelsfall 100% Subjektiv

Letztes

März Tipp: Bloodborne & Final Fantasy Type-0 HD

Jeden Monat kommen unzählige Titel auf den Markt, da fällt es schwer die passenden für sich zu finden. Wie sollte es anders sein stehe ich oftmals selbst vor diesem Problem, wenn man spontan entscheidet ein neues Videospiel zu kaufen. Da ich ein sehr netter Mensch bin nehme ich euch diese Arbeit ab. Wobei man sagen muss, dass der März ein sehr dankbarer Monat ist, und für Rollenspieler schon ohne große Recherche feststeht, was auf den Bildschirm kommt.

Fangen wir mit dem ersten Titel an.

Bloodborne
Bloodborne

Wir befinden uns in Yharman, ein gottverlassener von Bestien heimgesuchter Flecken auf dem fiktivem Erdenrund des Hidetaka „Tak“ Miyazaki – dem „Mastermind“ des Souls-Franchise. Wir sind ein Jäger, gekommen um den modrigen Gestank aus dem viktorianisch angehauchten Yharman zu vertreiben. Während unser Alter-Ego nicht mit einer Wimper zuckt, wird uns vor der Konsole ab dem 25. März der Angstschweiß den Nacken runterlaufen, und jeder noch so kleine Schrei befördert unser Selbstbewusstsein direkt in den Äther. Es wird die Hölle auf Erden, es wird verdammt – gut.

Bloodborne macht einiges anders, und doch ist so viel vertrautes dabei. Unser Recke hat nur noch zwei Waffen zur Wahl: Eine Schusswaffe und eine modulierbare Nahkampfwaffe. Das geniale an dieser Waffe ist, dass sie sich dem persönlichen Spielstil anpasst. Wie es bisher aussieht gibt es kein Schild in Bloodborne, ganz zum Leidwesen meiner Spielweise. Sich hinter einer schweren Rüstung samt Turmschild zu verschanzen ist nicht möglich, drum müssen die Beine in die Hand genommen, und die Ausweichkünste perfektioniert werden. Ich habe mich bewusst von großartigen Spoilern ferngehalten und bin nicht allzu tief in die bisher bekannte Materie von Bloodborne eingetaucht. Doch bin ich mir hundertprozentig sicher, dass „Tak“ ein Meisterwerk kommenden Monat auf der PlayStation 4 abliefern wird.

Final Fantasy Type-0

Final Fantasy Type-0 HD

Welch lange Reise hat dieses Spiel hinter sich: Einst mit Final Fantasy XIII und Final Fantasy XIII Versus mit der Fabula Nova Crystallis angekündigt, unter dem Titel Final Fantasy Agito für die PlayStation Portable von Sony im Jahr 2006, dauerte es fast zehn Jahre, bis es endlich im Westen auf den Markt kommt. Während Final Fantasy XIII Versus inzwischen Final Fantasy XV heißt, wurde Final Fantasy Agito zu einem Smartphone Titel und auf der PSP erschien 2011 in Japan Final Fantasy Type-0. Eben jenes kommt nun vier Jahre später in einer HD-Version für die Xbox One und PlayStation 4. So viel zu der Geschichte des Titels.

Doch widmen wir uns der Geschichte des Spiels. Im Zentrum stehen zwölf Schüler der Zero-Klasse von der Vermillion Peristylium, einer Magie-Akademie des Königreiches von Rubrum. Eines Tages startet das Militesi Imperium einen Feldzug um die Kontrolle über die anderen Kristalle auf Orience zu erlangen. Als Rubrum angegriffen wird, müssen die Mitglieder der Zero-Klasse an die Front, und werden Teil des Krieges. Inmitten von Tod und Verzweiflung kommt die Zero-Klasse geheimgehaltenen Beweggründen auf die Spur, und muss nicht nur ihre eigene Haut retten.

Die ersten Eindrücke zu Final Fantasy Type-0 HD sind eher gemischter Ansicht, doch am 20. März kann sich jeder Final Fantasy Fan selbst seinen Eindruck bilden. Und das Highlight der Erstauflage von Type-0 ist schließlich die Demo zu Final Fantasy XV, auf das wir alle sehnlichst warten.

Advertisements

PlayStation Vita – Koryphäe der Rollenspiele

Um die Prämisse gleich festzumachen: Ich liebe sie, ich liebe meine PlayStation Vita. Keine Konsole und kein Handheld hat mich zuletzt so in ihren Bann gezogen wie dieses kleine Schmuckstück. Anfangs noch ignoriert, fiel sie mir letztes Jahr wieder in die Augen. Nach kurzer Überlegung wurde sie sogleich erstanden und ich bin glücklicher denn je.

Butter bei die Fische

Vita

Doch was macht die Vita so Besonders? Die Vita zeichnet sich vor allem durch ihr phantastisches Spiele Angebot aus. Kritiker könnten mit dem Argument kommen, dass die Bandbreite an Titeln zu eingeschränkt sei – zu fokussiert auf Rollenspiele. Zum Teil stimmt es, doch für einen Fan japanischer Rollenspiele tut sich hier ein Himmel in Videospielform auf, der seinesgleichen sucht. Über Titel wie Persona 4: Golden, dem Danganronpa-Franchise bis hin zu Remakes von Disgaea 3&4 und Import-Perlen wie Time Travelers (タイムトラベラーズ) von Level-5 wurden hier keine Wünsche offen gelassen. Doch auch Fans westlicher Spielekunst und Indie-Titel finden auf der PlayStation Vita ein zu Hause. Tearaway und Guacamelee! sind nur zwei Beispiele für die grandiose Vielfalt der Vita. Okay, ein Handheld exklusives Final Fantasy fehlt noch – doch dafür kommt in absehbarer Zeit Final Fantasy Agito+, ein Port des Android-Titels.

In vielen Foren und Kommentaren auf großen Spieleseiten und Social Media-Plattformen ist immer wieder zu lesen, die Vita sei doch schon tot, Sony könne sie einstampfen. Die Kommentare dieser Leute rühren aber von der Unwissenheit her, das die Vita eben doch mehr ist als ein weiterer gescheiterter Versuch Nintendo auf dem Handheld Markt Konkurrenz zu machen. Klar, an die Verkaufszahlen eines 3DS ranzukommen ist auf lange Sicht hin ein Kampf gegen Windmühlen. Dennoch braucht sie sich nicht zu verstecken – im Gegenteil. Die Vita hat inzwischen nach ihrem Release im Dezember 2011 endlich ihre Nische gefunden, ihre Existenzberechtigung sozusagen: Sie ist die neue PlayStation 2.

Rechteckig, praktisch, gut

Anfang des neuen Jahrtausends markierte die PlayStation 2 eine glorreiche Ära für Rollenspieler, und die Vita setzt diesen Trend im nächsten Jahrzehnt fort. Quasi alle großen japanischen Rollenspiel-Franchises sind mittlerweile auf der PlayStation Vita vertreten, und ein Ende an qualitativ hochwertigem Nachschub ist nicht zu erkennen. Doch auch von Seiten der Hardware, Funktionalität und Ergonomie ist die Vita “Ganz große Klasse” um es mit dem Titel einer 80er Jahre Sitcom zu beschreiben. Die Vita liegt großartig in der Hand und die beiden Touchscreens auf Vorder- und Rückseite ermöglichen ein einzigartiges Spielerlebnis. PlayStation 4 Besitzer wollen außerdem ihre Vita auch nicht mehr missen. Die Vita bietet nämlich einige einzigartige Funktionen, die einem sonst verwährt bleiben. Die Vita kann als weiter Controller benutzt werden oder sogar via Remote Play komplett die Funktion eurer Konsole samt TV übernehmen. Natürlich müssen hier Abstriche in der Grafik gemacht werden, dennoch ist dies die Zukunft.

danganronpa

Danganronpa ist eines der abgedrehtesten Spiele die die Vita zu bieten hat, und ist dabei richtig gut!

Der größte Vorteil der Vita ist aber das OLED-Display. Im Gegensatz zu anderen Handhelds und selbst der PlayStation Vita Slim bietet derzeit kein anderer Handheld solch ein Display. Das Bild ist extrem kontrastreich und bietet ein großes Farbspektrum von warm bis kalt – Spiele sehen großartig aus. Ein Rollenspieler hat zur Zeit keine Ausrede die Vita zu meiden, denn das Line-Up ist viel zu stark um sie zu ignorieren. Der Fakt wunderbare Videospiele unterwegs zu spielen, die auch auf der PlayStation 3 oder 4 gespielt werden könnten, ist für einen viel arbeitenden Menschen, der jeden Tag stundenlang nicht zu Hause ist, die perfekte Alternative zur Heimkonsole. Da Sony seinen Handheld all die Jahre kräftig unterstützt hat, und auch dank des PlayStation Plus Programms, welches Vita Spieler viele tolle Titel zur Verfügung stellt, führt für einen Gamer kein Weg an der PlayStation Vita vorbei.

Es lebe die Vita!

gc-Zugesehen: Livedemo zu Infamous Second Son & Killzone Shadow Fall

DSC_0114

Vor der PS4 Booth

Infamous Second Son

In der PlayStation 4 Booth war es möglich bei zwei Demos zuzusehen. Sprich, die wurden nicht bloß abgespielt sondern die hat jemand gespielt. Man durfte aber nicht selbst Hand anlegen. War schon sehr schade, da ich mich sehr auf das neue Killzone gefreut hab.

Zuerst wurde Infamous gespielt. Die Grafik ist sehr hübsch, und auf alle Fälle Next Gen. Der Hauptcharakter hat nun die Fähigkeit das Feuer zu kontrollieren, und kann seinen kompletten Körper in Asche verwandeln. Andere Fähigkeiten sind wohl auch im Spiel vertreten. So war am Anfang der Demo eine Frau mit der Stormfähigkeit zu sehen und einige der Gegner konnten Felsen erscheinen lassen. Haben diese aber nur zur Fortbewegung an taktische Positionen genutzt.

Der Hauptcharakter hat die Fähigkeit sich durch dünne Gitter zu bewegen und dahinter stehende Gegner leise zu eliminieren. Somit hat auch ein wenig Stealh Gameplay in Infamous Einzug gehalten. Allgemein steht der freien Fortbewegung nichts im Wege. Ihr könnt schweben, Wände hochlaufen und vieles mehr. Euer Skillpool wird mit der Zeit bestimmt noch weiter ausgebaut. In dieser Mission wurde hauptsächlich der Schuss benutzt, welcher die Gegner aber fix außer Gefecht gesetzt hat. Die Umgebung scheint an bestimmten Punkten auch zerstörbar zu sein, und dort stehende Gegner werden mit in den Tod gerissen.

Zum Schluss wurde noch ein Spezialmove genutzt, den man schon aus dem Debüttrailer kannte. Infamous Second Son sieht sehr vielversprechend aus. Mal abwarten was daraus gemacht wird.

Killzone Shadow Fall

Als letztes an diesem Tage konnte ich dann noch in den Genuss der Killzone Shadow Fall Livedemo kommen. Ich hätte es wirklich zu gerne gespielt. Es ist einfach eine Augenweide. Ich stand mit ein paar anderen Leuten vor einem zirka 50 Zoll großen LED TV. Dieses Spiel gewinnt meine Grafikkrone der nächsten Generation. Die Lichteffekte, Texturen und alles drum und dran blasen einem einfach nur den Verstand weg.

Zum Gameplay kann ich sagen, dass man schön strategisch die Drohne nutzen kann. Dieser kann man mehrere Arten von Befehlen geben. Zum einen betäubt sie Gegner, greift diese an, oder nervt sie nur. Zum anderen kann man sie als Greifhaken benutzen, wie es Batman schon in seinem Arkam Franchise tut, und sich über die Map schwingen. Auf dem Digipad liegen noch weitere Fähigkeiten wie z.B. die Umgebung nach Gegnern scannen. Gescannte Gegner werden mit einer orangen Silhouette dargestellt, sollten diese nicht im direkten Sichtwelt liegen. Die KI schien mir nicht die hellste, so standen sie oftmals mehrere Sekunden fast regungslos vor dem Protagonisten, bevor diese reagierten. Dies wird aber wohl am gewählten Schwierigkeitsgrad liegen, damit die Zuschauer auch was zu sehen bekommen.

Achja, man kann auch Stealth-like über die Map schleichen, und mit Nahkampf die Gegner aus dem Leben reißen. Hier gibt es mehrere Variationen von Angriffen, sodass nicht immer der gleiche Moves beim töten zu sehen ist. Der Hook eignet sich zudem prima zum „anschleichen“ und anschließendem Nahkampf. Wird man allerdings vom Gegner gesichtet wird Alarm ausgelöst. Dieser hält solange an, bis man eine Konsole in der Umgebung mit der Drohne hackt, und so die immer wieder nachkommenden Gegner endlich zum stoppen bringt. Von der Story erfuhr man während der kurzen Präsentation nichts, auch vom Multiplayer war noch nicht viel zu sehen.

Bleibt also abzuwarten, wie sich der vor allem wichtige Multiplayer präsentieren wird. Schließlich muss er sich mit Genregrößen wie Battlefield und Call of Duty messen. Von der Technik her hat Killzone Shadow Fall meiner Meinung nach aber Eindeutig die Nase vorn.

gc-Angespielt: Battlefield 4

Ich hatte auf dem Pressetag der Gamescom die Möglichkeit das neue Battlefield aus dem Hause EA zu spielen. Gespielt wurden 32 vs. 32 Eroberung mit Commander und der neue Modus Obliteration 16 vs. 16. Da Eroberung mein Lieblingsmodus im Battlefield Franchise ist, und ich diesen schon zu genüge gespielt habe, stellte ich mich in die Schlange für den Obliteration Modus.DSC_0104

Als ich endlich in den USK 18 Bereich kam, wurden erstmal gut 20 Minuten Trailer abgespielt, die einen auf die Runde vorbereiten und für das Spiel werben sollten. Die Klassen sind die Gleichen, also war nur die Einführung zum Modus sehenswert. Obliteration wurde im Chinesischen Meer gespielt. Ziel des Modus ist es, die Bombe zu kriegen, die zufällig irgendwo in der Mitte der Map erscheint. Diese kann von beiden Teams aufgesammelt werden. Hat also ein wenig etwas von Capture the Flag. Nur das man hier die Bombe zu einem Punkt der Gegner bringen muss, um diesen dann zu zerstören. Die Runde endet damit, dass ein Team alle Punkte des Gegners zerstört hat, oder nach ablaufen der Zeit noch mehr Punkte als das Gegnerteam im Besitz hat.

Der Modus an sich macht Spaß, und die Map war auch was neues. Dennoch hätte ich mir gerne eine Stadtmap an

DSC_0107

gesehen, wo die Funktion des „Levelation“ gut demonstriert worden wäre. Wie aus dem Trailer der E3 bekannt, kann es nun möglich sein, ganze Häuse zum Einsturz zu bringen, um die Struktur der Map zu verändern. Dies war auf der Insel-Meer-Map nicht möglich. Dennoch wurden die sehr genialen Wettereffekte demostriert. Fängt das Spiel bei hellstem Sonnenschein an, so kann ein Wetterumschwung die ganze Partie beeinflussen. Starker Wellengang setzt ein, und die Schnellboote sind plötzlich nicht mehr so gut zu steuern wie zuvor. Wer jetzt die bessere Kontrolle über seine Wasserfahrzeuge hat, kann die Partie doch noch zu seinen Gunsten drehen. Cool! Die Grafik ist auch ein Augenschmauß. Lief es doch am PC in höchster Aufl
Battlefield 4 wird bestimmt ein absoluter Megakracher, der sich eigentlich kein Ego-Shooter Spieler entgehen lassen sollte. Selbst mich als RPG Fan zieht es immer wieder in die Welt von Battlefield.ösung mit 60fps ohne den kleinsten Ruckler. Die Frostbite 3 Engine zeigt hier sehr schön zu welchen wunderschönen Leistungen sie fähig ist. Dennoch ist grafisch ein anderes Spiel mein Highlight der nächsten Generation.

 

gc-Angespielt: Final Fantasy: Lightning Returns & Final Fantasy X HD

DSC_0109Auf dem Pressetag der Gamescom hatte ich die Möglichkeit die beiden Demos zu Final Fantasy: Lightning Returns und Final Fantasy X HD zu spielen. Ich beginne mit dem neueren der beiden, da es zu diesem Titel deutlich mehr zu sagen gibt.

Von Anfang an war die FFXIII Serie vielen ein Dorn im Auge, da es nicht mehr das Final Fantasy ist, welches viele aus ihrer Kindheit kannten. Dies hat sich leider auch mit diesem Titel nicht geändert. Ist es schon der dritte Ableger im XIII Franchise, bietet er wieder einige Änderungen. Ich gehe chronologisch durch die Demo, und beleuchte die Aspekte, die mir am stärksten aufgefallen sind.

Begonnen hat die Demo mit Lightning, wie sich in einem Dungeon stand, und mit Hope über Telepathie oder so gesprochen hat. Wüsste nicht, dass sie ein Knopf im Ohr hat. Nun ja, Hope erläuterte Lightning die Situation, und der Erste Kampf begann. Eingeführt ins neue Kampfsystem wurde man von einem kurzen Tutorial, welches einige Informationen erst mal vorenthielt, da man diese in weiteren Tutorials in späteren Kämpfen erhielt. Das Kampfsystem läuft nun wie folgt ab: Ihr steuert nur noch Lightning, welche über mehrere Outfits verfügt, die ihr mit einem Druck auf die R1/L1 Taste wechseln könnt. Jedes Outfit verfügt über bestimmte Boni, die für bestimmte Situationen von Nöten sind.

Jedes Outfit besteht aber aus einem Schwert und einem Schild. Diesen Outfits sind zudem immer 4 Moves zugeteilt, die ihr mit Dreieck, Viereck, Kreis und X nutzen könnt. Das benutzen einer Fertigkeit leert die dazugehörige Leiste. Mana gibt es nicht mehr. Stattdessen hat jedes Outfit nur noch eine Leiste, welche sich mit der Zeit wieder füllt. Ist eine Leiste leer, sollte man das Outfit wechseln, da dann die Leiste schneller vollläuft. Auf Viereck liegt immer die Blocken Taste, welche ich in den Kämpfen eher selten brauchte, da diese sehr müßig abliefen. Mit dem Analog Stick kann man nun selbstständig über das Schlachtfeld laufen. Wobei, schleichen trifft es eher. Lightning setzt so langsam einen Fuß vor den anderen, dass man dabei fast einschläft. Dynamisch ist etwas anderes. Erst wenn man einen Angriff startet stürmt Lightning im gewünschten Tempo zum Gegner, und führt den Angriff aus. Drückt man die Taste mehrmals werden die Hiebe z.B. in einer Kombo ausgeführt. Eine Kombo leert die Leiste um 50%. Mehr als 2 Kombos sind also nicht drin pro Outfit. Dann muss das Outfit gewechselt werden, und andere Moves benutzt werden.DSC_0113

Wenn ein Gegner besonders anfällig für einen Angriff ist, der nur in einem Outfit liegt, ist dies besonders ärgerlich, da man dann ewig wartet, bis wieder effektiv Schaden ausgeteilt wird. Der effektive Schaden hat die Möglichkeit den Gegner in den altbekannten Schockzustand zu versetzen. Der Gegner ist sehr verwundbar und verteidigt sich nicht in diesem Zustand.

Da sich in Lightning Returns alles um die Zeit dreht, hat sie eine neue Fertigkeit erhalten, welche alle paar Kämpfe verfügbar ist, wenn die entsprechende Leiste sich gefüllt hat. Aktiviert man diesen Modus, so verlangsamt sich die Zeit für alle außer Lightning, und sie kann viel Schaden austeilen, ohne selbst gefährdet zu sein. Oder man verlängert den Schockzustand des Gegners damit. Wenn die Outfits einen erhöhten Schadensoutfit zulassen heißt es.

Das Kampfsystem wirkt in der Demo wie schon erwähnt sehr sehr statisch, obwohl es nun möglich ist, sich frei zu bewegen. Die Wartezeiten zwischen den Angriffen, die gut Schaden machen, sind einfach viel zu lang. Bleibt zu hoffen, dass es sich mit erhöhtem Level ändert, und die Zeit für das Aufladen der Leisten stark abnimmt. Sonst sehe ich nicht, wie dieses Kampfsystem eine Verbesserung darstellen soll.

Nun zur Story, was davon in der kurzen Demo so bekannt wurde. In der Demo ist Lightning auf der Jagd nach Snow, welcher für lange Zeit nun schon eine Stadt leitet. Wie Hope behauptet, wollte er dies eigentlich gar nicht. Wurde aber wohl dazu gedrängt. Warum genau Lightning nun Snow hinterherrennt wird nicht gesagt. Persönlich finde ich alles, was bisher zur Story des Spiel schon bekannt wurde ziemlich schwach, wie in den Teilen zuvor auch schon. Grafisch ist Lightning Returns nichts neues. Die Engine wurde ein wenig aufgehübscht im Vergleich zu XIII-2 und sieht auch alles ziemlich cool aus, aber es ist absolut nichts neues. Außerdem war das Dungeon Design wie zuvor – Schlauchig. Das erkunden ist nun dynamischer durch Kletter- und Sprungpassagen, aber von Freiheit war keine Spur. Aber die Städte und großen Wiesen und Felder sollten die Freiheit bieten, die uns mit diesem Ableger versprochen wurden.

Beendet wurde die Demo mit einer Sequenz und einem sehr leichten Bosskampf.

Nachdem ich die Demo abgeschlossen hatte, war ein fader Beigeschmack in meinem Mund, und die Gewissheit, dass meine schlimmsten Befürchtungen wohl eingetreten sind. Nämlich das die FFXIII Entwickler nicht auf die Fans gehört haben, und ihr Ding mit diesem „Ding“ durchgezogen haben.  Wenn Final Fantasy XV nicht der große Hoffnungsträger ist, für den ihn alle, mich eingeschlossen, halten, sehe ich eine düstere Zukunft für das Final Fantasy Franchise voraus.

Final Fantasy X HD

Viel gibt es zu dieser Demo des Spiel eigentlich nicht zu sagen, und dennoch bin ich von dem sehr positiv überrascht, was ich in den gut 5 Minuten erlebt habe. Meine Demo begann im Wasser. Ich befand mich also in „ „ wo ich mich schwimmend mit Tidus fortbewegte. Was mir zuerst ins Auge stach war die scharfe Optik. Die HD Auflage kann sich echt sehen lassen. Bin sehr begeistert von dem, was es dort zu sehen gab. Das Menü wurde ebenfalls aufgemotzt. Das Spährobrett, welches ich mir unbedingt anschauen wollte, war leider nicht anwählbar. Sonst gibt es auch nicht wirklich viel dazu zu sagen. Es ist immer noch das großartige Spiel, das ich so sehr vergöttere. Nur in schicker Optik und auf 16:9 gebracht.

Wird super!

Gamescom 2013 – Der Pressetag

DSC_0108Angekommen bin ich um 11 Uhr in Köln. Schnell in meiner Übernachtungsmöglichkeit eingecheckt und los zur Messe. Es war Verhältnismäßig voll für einen Pressetag. Wurden wohl doch mehr Wildcards verteilt als es mir lieb gewesen ist. Naja, sei es drum. Um 13:08 genau war ich endlich auf dem Gelände und hab mich ins Getümmel gestürzt.DSC_0096

Zuerst ging es in Halle 8, wo die ganzen Free2Play Dinger wohl vertreten waren. Zumindest hatten Riot und Wargaming dort ihre großen Booths aufgebaut. Bei Riot lief Standesgemäß League of Legends LCS mit den Bekannten Gesichtern. War jetzt nichts, dass es mir über eine längere Zeit angucken müsste. Bei Wargaming war ich in der Hoffnung einen Freund zu treffen, der dort arbeitet. Aber leider war er nirgends aufzufinden. Da mich World of Tanks etc. nicht interessiert hab ich mich auf in die nächste Halle gemacht.

In Halle 7 war fast auf der Hälfte der Fläche EA vertreten. Ihr Angebot bestand aus Fifa14, Sims 4, NFS Rivals, Titanfall und Battlefield 4. Da ich mich aus Zeitgründen für eine der Warteschlangen entscheiden musste, ging ich zur Battlefield 4 Schlange. Zirka 1 1/2h stand ich dort, bis es endlich in den USK 18 Raum ging. Man wurd von einem netten Herren erst mal gebrieft, und schaute sich dann über 20 Minuten Trailer und Einführungen an. Danach konnte man endlich 32 vs 32 BF4 spielen am PC. Meinen Eindruck könnt ihr im Artikel dafür lesen.

DSC_0097Anschließend hab ich die restlichen Hallen durchforstet und mich entschieden, was ich mir noch angucken möchte. Zuerst ging ich zu Square Enix, wo ich Final Fantasy X HD und Lightning Returns anspielen konnte. Ich verweise wieder auf den Artikel 🙂 Der Witcher 3 Stand war eher eine Enttäuschung. Liefen nur auf einigen TVs Trailer ab, und man konnte mit einer großen Monsterfigur ein Foto machen. Die Halle für Essen und Entertainment war an diesem Tag eher leer als voll. Es haben nur einige menschliches Tischfußball gespielt.

In Halle 10 war z.B. Oculus Rift testbar, was ich aber gelassen habe, da ich anderweitig Möglichkeit habe es zu probieren. Außerdem konnte man dort Laser Tag spielen, die Schlange war mir für den Spaß aber auch deutlich zu lang. Will nicht wissen wie es ab Donnerstag dort ausschaut, wenn das restliche Volk auf die Messehallen losgelassen wird.

Danach fasste ich dann noch den Entschluss doch noch die PS4 anzuspielen. Also ab zur Sony Booth und in die USK 18 Reihe. In der ohne Altersbegrenzung war unter anderem Clank spielbar. Nach etwas mehr als 1 1/2h bin ich auch hier endlich reingekommen. Zuerst kam man in zwei „Kinos“. Dort wurde einem Infamous 2 und Killzone 4 gezeigt. Spielen konnte man es leider nicht, aber wenigstens hat es einer gespielt, und nicht bloß ein Trailer abgespielt. Danach konnte man dann endlich die PS4 antesten. Auf welchen Spielen fragt ihr jetzt? Naja, ich hab mich an Assassins Creed Black Flag versucht, da ich DC Universe nun unbedingt nicht spielen muss, und das andere Spiel sah schon vom weiten so uninteressant aus, dass ich mir gar nicht erst den Titel angesehen habe.DSC_0111

Der Controller liegt ausgesprochen vertraut in der Hand. Aber die Verbesserungen merkt man total! Fällt aber alles in allem positiv aus. Die Einkerbungen in den Sticks sorgen für deutlich mehr Haptik, und das Digitalpad sowie Tasten haben auch ein Make-Over verpasst bekommen. Fühlen sich ein wenig anders an, aber in der kurzen Zeit konnte ich noch nicht beurteilen, ob ich es eher gut oder schlecht finde. Drückt sich aber sehr vertraut. Das fehlen der Start und Select Taste merkt man richtig. Dort befindet sich nun das Touchpad, welches aber als Starttaste fungiert, wenn man es durchdrückt. Die Schultertasten fühlen sich ebenfalls erste Sahne an.

DSC_0105Nachdem ich mit AC:BF durch war, ist der Tag auch schon um gewesen. Hätte mir gerne noch weitere Spiele angesehen, aber die Qual der Wahl hat mich zu diesen Titeln gedrängt 🙂 Hätte gerne noch Dark Souls 2 angespielt, da ich mir sicher bin, dass es einen Stand gehabt hat. Habe es aber nicht gefunden^^

War ein ganz schöner Tag so, wenn auch die Schlangen für einen Pressetag deutlich zu lang ausgefallen sind. Da sollten die Veranstalter überdenken, wie sie es nächstes mal handhaben. Bin gespannt ob es deswegen Kritik der Presse geben wird.

Viel Spaß an alle, die ab Donnerstag die Messe besuchen!

Mondryx

Disgaea Dimension 2 – Japan Version durchgespielt

disgaea-dimension-2

Lange nichts mehr geschrieben – Uni ist Schuld. Nach all dem ganzen Lernstress hab ich mich in dieses Spiel gestürtzt. Nun, ist es so gut wie sein Vorgänger, in dem Valvatorez sich keine blöse gegeben hat?

Es ist auf alle Fälle immer noch Disgaea wie man es kennt. Doch gibt es einige Aspekte, die mir nicht so sehr gefallen. Im Postgame wurde einfach zu viel rumgeschibbelt und verändert. Doch was wurde verändert? Nun, die Mechanik des Dupens, welche für die Vorgänger essentiell gewesen ist, wurde komplett aus dem Spiel entfernt. Zwar gibt es immer noch den Puffy Paw Stick, wie er in Disagea 3 benötigt wurde, allerdings kann man mit diesem keine Dupes mehr produzieren.

Dies hat zur Folge, dass man sich alle Innocents auf normalem Wege besorgen muss. Hat man dies vorher fast ausschließlich übers Reverse Pirating und anschließendem Dupen getan, so findet man nun alle Innocents in der Item Sea. Das ist die 08/15 Item World, nur fängt man nun immer auf einem Schiff an, welches man sich aussuchen kann. Allerdings muss man die Schiffe erst von den Piraten klauen. Sobald man aber ein Schiff hat, welches bis Stage 100 fahren kann, kümmert man sich nicht mehr um dieses Feature, da die Piraten diesmal für keine Trophäe von nöten sind. Die Innocents, auch Statisticans und Dual Stats, findet man nun alle in der Item Sea, wie eben schon erwähnt. Um das ganze aber nicht zu hunderten von Stunden des grindens verkommen zu lassen, nur um Innocents beisammen zu bekommen, haben diese einen nicht mehr so wichtigen Stellenwert wie vorher. Abgesehen von dem Statistican, Guardian und Professional. Die letzten beiden haben wohl auch einen neuen Namen verpasst bekommen, wenn die Loka dies berücksichtigt, und nicht einfach auf die alten Namen rückgreift.

Um das Post Game mal zusammenzufassen, nachdem man das Hauptspiel durch hat, grindet man sich, wie vorher auch, in einen hohen dreistelligen Levelbereich. Besorgt sich ein Testament, levelt dies ein wenig, tötet Pringer X. Holt sich im zweiten Kampf von Pringer X ein Arcadia, besorgt sich ein Trap und grindet anschließend im Shura, was vorher das Land of Carnage gewesen ist. Tötet wieder Pringer X, diesmal im Shura. Dies ist es dann quasi schon. Gut, ein wenig muss man dann noch Zeit mit Items sammeln und dem ansehen von Animationen verbringen. Aber alles andere gibt es nicht mehr. Keine Piratencrews farmen. Keine Schiff Teile sammeln. Einfach Straight Forward durch. Und hier ist meiner Meinung nach der Casus Knaxus. Es wird sehr schnell sehr monoton. Die Abwechslung, die man vorher im Postgame hatte, fällt fast komplett weg. Andere Änderungen im Spiel sind, dass man nicht mehr immer und ewig Quit’n Reload betreiben muss, ist auf alle Fälle nett. Bei einem Game Over muss man nicht mehr neu laden, sondern man landet beim Heiler im Schloss.

Ein wichtiges Instrument ist der Cheat Shop. Dieser übernimmt ein paar Funktionen, welche man vorher mit Bills getätigt hat. Außerdem lassen sich noch andere, eher weniger wichtige Elemente im Spiel hier austellen oder verändern.

Mein großer Kritikpunkt bei diesem Teil ist, dass man tausende von Stages in der Item Sea verbringen muss, da sich hier quasi das komplette Post Game abspielt. Und die ist nach 30 Stunden am Stück einfach kein Spaß mehr. Vor allem, wenn man von Ninjas, Schamanen und Moth Mens im Poisen Stunlock gehalten wird. Es ist egal welches Level man hat. Die negativen Statuseffekte treffen euch unabhängig vom Level. D.h. auch ein Level 100er kann euren voll gelevelten und perfekt ausgerüsteten 9999er in fünf Zügen kaputt machen. Es gibt aber zum Glück einen Innocent, welcher ein wenig bei diesen negativen Effekten von Vorteil sein kann.

Mit dem letzten Patch 1.30 hat NIS noch einen neuen Schalter im Cheat Shop integriert. Dieser ist mächtig, sehr mächtig. Mit einem betätigen des Schalters aktiviert man den, wie ich ihn nenne, New Mode. Im Gegensatz zum „Classic Mode“ lässt sich das Item Level auf 999 erhöhen. Eure Stats sind nicht mehr bei 99.999.99 gecappt, und eure HP kann fast 1 Billion erreichen. Ihr könnt frei hin und her schalten, und eure Werte werden equivalent umgerechnet. Dies bietet neue Strategien beim farmen. So ist es einem nun möglich Stats im Shura Modus von den Gegnern zu absorbieren. Diese bleiben dauerhaft auf eurem Charakter. Auch nach einer Reinkarnation. So werden die Innocents effektiv kompensiert. Wenn man nun im New Mode farmt, wo die Gegner im Verhältnis zu den Stats deutlich mehr HP haben, kann man hier z.B. deutlich besser HP farmen. Für normale Stats empfielt sich schon fast wieder der Classic Mode. Selbst ausprobieren, wie man am schnellsten Stats beisammen bekommt, ist gefragt.

Alles in allem ist es natürlich wieder ein gelungener Teil der Serie. Doch er reicht bei weitem nicht an den Spaßfaktor des Vorgängers ran, welcher für viele der bisherige Höhepunkt der Disgaea Serie darstellt. Trotzdem werde ich wohl im September zum EU Release wieder zugreifen, um die Story diesmal komplett verstehen zu können. Mein Japanisch ist ziemlich schlecht 😀

[Review] Zero Escape – Virtue’s Last Reward

 Bild

 „Wo zur Hölle bin ich?“ Waren Sigmas erste Gedanken, nachdem er in einem kleinen engen Raum aufwachte. Bei ihm war ein junges Mädchen mit weißen Haaren und zierlicher Statur. Gemeinsam saßen sie nun in diesem Raum, und wussten nicht, wie sie dort hinkamen. Am Handgelenk, wo eigentlich die Uhr ist, war keine mehr. Stattdessen trägt Sigma ein Armband mit der Ziffer drei. Lösen lässt diese sich nicht, so spricht Sigma das Mädchen an. Sie kennen sich nicht, Sigma das Mädchen zumindest nicht. Phi wusste seinen Namen, konnte aber nicht sagen warum.Alice

Sigma war natürlich drauf erpicht zu erfahren, woher sie seinen Namen kannte, doch das musste auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Ein Bildschirm blinkte auf, und auf ihm war ein kleiner weißer Hase zu sehen. Würde dieser jetzt sagen „Ich möchte ein Spiel spielen.“, wie es eine kleine Figur in einem bekannten Horror Streifen nur zu gerne tut, man würde gar nicht allzu falsch damit liegen. Dieser kleine Hase ist aber nicht so nett, wie er aussieht. Denn er will ein Spiel spielen lassen. Sigma und Phi müssen einen Weg aus diesem Raum suchen, sonst werden sie nie aus diesem Raum entkommen können.

Möge das Spiel beginnen!

Nun ist man selbst gefragt! Lasst euren Grips arbeiten, und findet einen Weg aus dem Raum. Wie fragt ihr? Ganz einfach. Untersucht wie bei einem klassischen Adventure die Umgebung, und bahnt euch so einen Weg. Kombiniert Gegenstände um neue zu schaffen. Und wenn ihr gut seid, findet ihr auch das Password für den Save, der den Schlüssel beinhaltet, damit ihr entkommen könnt!

Das erste Rätsel ist aber nur eines von vielen, und auch noch das leichteste. Im Verlauf der Geschichte kommt man in Räume, wo man schon mal seine ein bis zwei Stunden braucht, wenn man auf die Hilfestellung der Kameraden verzichtet. Denn man kann die Rätsel auf Leicht und Schwer lösen. Schwer belohnt einem mit einem Extra Password, mit dem man aus dem Save wertvolle Story bezogene Informationen erhalten kann. Dafür nimDSC_0071mt man aber auch in Kauf, dass ihr quasi im Alleingang die Rätsel lösen müsst, es gibt fast keine Informationen, wo man denn noch suchen könnte.

Eingesperrt in Ungewissheit

Nachdem man aus dem ersten Raum entkommen ist, findet man sich in einer großen Lagerhalle wieder. Sigma und Phi sind aber nicht die ersten dort. Bereits fünf weitere Personen stehen vor einer großen Tür mit einer Neun, und versuchen diese zu öffnen. Diese Personen habe alle ihre Geschichte zu erzählen, welche man im Verlauf des Spiels in liebevoller Manier vermittelt bekommt. Geschichte wird hier Groß geschrieben. Handelt es sich bei Zero Escape doch um eine Visual Novel. Und um eines schon Vorweg zu nehmen, die Geschichte wird euch packen.

Nachdem alle Teilnehmer beisammen waren, wurde eine Bild an die Wand projiziert. Der Hase kam wieder zum Vorschein. Der Hase hört übrigens auf den Namen Zero und wirkt ein wenig so, als wäre er auf einem wirklich abgefahrenen Drogentrip. Wieso eigentlich Teilnehmer? Alle Anwesenden sind Teil es Projekts. Diese Projekt hört auf den Namen „Nonary Game Ambidex Edition“. Ziel ist es durch Rätsel seine Zahl auf dem Armband zu erhöhen, bzw. an Ambidex Karten zu kommen, mit denen man den Ambidex Raum betreten kann. Doch warum sollten sie das tun? Ganz einfach, andernfalls sterben sie. Jede Runde des Nonary Games wird von drei Dreiergruppen gespielt, welche unterschiedliche Räume betreten. Die Farben auf dem Armband bestimmen, mit wem man die nächste Runde bestreiten kann.

DSC_0068Verbündeter oder Verräter?

Wurde ein Raum erfolgreich abgeschlossen, geht es in den Ambidex Raum. Hier müsst ihr nun auf euer Gewissen hören. Wollt ihr euch mit dem anderen verbünden, oder wollt ihr diesen verraten? Gefangenen Dilemma lässt schön Grüßen! Denn je nach Antwort, erhält man, oder verliert Punkte. Diese Entscheidungen bilden die Grundlage für die verschiedenen Entwicklungen der Geschichte, und bieten unglaublich viel Wiederspielwert. Wer alle Geschichten erfahren will, muss alle Möglichkeiten durchspielen, die sich einem hier ergeben.

Und so qualmte mein Kopf noch heute..

… doch ich wurde jedes einzelne mal belohnt. Denn die Rätsel sind so kreativ und abwechslungsreich, und dabei nicht zu schwer. Selbst auf Schwer kommt man relativ zügig durch die Rätsel, wenn man Kombinationsgabe aufweist, und nicht ohne Plan vorgeht. Am Anfang eines jeden Raumes schaut man sich einmal komplett um, und sammelt alles auf, was sich aufsammeln lässt. Dann geht es ans analysieren. Was kann ich schon benutzen? Wofür brauche ich einen Schlüssel, der mir noch fehlt? Welche Gegenstände lassen sich kombinieren? Schritt für Schritt kommt man der Lösung näher. Hat man alle Einzelteile beisammen, kommt die große Kopfnuss. Das Rätsel, welches einem das Password hinterlässt, wenn man es löst.

Es ist nicht wie bei z.B. Sam & Max, wo man öfters total auf dem Schlauch steht. Mir erging es dort zumindest so. Es ist eine homogenes Rätsel, wo gekonnt jedes neue Zahnrad ins nächste greift, auch wenn man es noch nicht gefunden hat. Die Räume sind auch sehr schön gestaltet, so gibt es z.B. einen Garten, Bibliothek, Labore, Büros und andere Interessante Gelegenheiten sein Können unter Beweis zu stellen.

 Zu Gast bei Steins;Gate und Schrödingers

 Spike Chunsoft hat es sich nicht nehmen lassen, hier eine total abgefahrene Geschichte zu servieren. Wer Fan von der Viele-Welten-Interpretation ist, und schon mal was von Schrödingers Katze gehört hat, und weiß, ob diese nun Tod oder Lebendig ist, sollte einen Blick in dieses Meisterwerk werfen. Diese Theorien ermöglichen eine wahrhaft genial inszenierte Geschichte, welche ich lieber nicht weiter vorstelle, sonst nehme ich euch noch den ganzen Spaß an diesem Spiel! Wäre viel zu Schade.

 Was noch gesagt werden mussDSC_0064

Leider gibt es eine Sache, die stark negativ auffällt. In der westlichen 3DS Version gibt es bis dato einen hundsgemeinen Bug, welcher euren Spielstand unbrauchbar machen kann. Dieser kommt im Raum „PEC“ vor. Sollte ein jemand in diesem sein, so möge er nicht dort speichern, denn wenn es zu einem Absturz des Spiels kommt, ist euer Spielstand für immer verloren, und ihr müsst von vorn beginnen. Am besten speichert man vor dem Raum, und hofft ohne Freeze durchzukommen. Bei zwei, drei weiteren Rätseln kommt es ebenfalls zu Freezes, diese sind aber nicht gefährlich für euren Spielstand. Und wenn ihr die Vita Version spielt, seid ihr sowieso auf der sicheren Seite.

Nichtsdestotrotz kann ich Zero Escape ohne Einschränkung empfehlen. Auch ohne Kenntnis des Vorgängers verliebt man sich in die Geschichte. Die Steuerung ist intuitiv, die Soundkulisse stimmig und Grafik Zweckmäßig.

Aber welcher richtige Gamer braucht schon geile Grafik für ein gutes Spiel?

[Ersteindruck] Zero Escape – Virtue’s Last Reward

Und ich wurde mit einem tollen Spiel belohnt! Konnte zwar noch nicht viel spielen, aber die erste Stunde hat echt Spaß gemacht bisher. Das Spiel fällt in die Kategorie der Visual Novels, und hat Puzzle Einlagen wie bei Layton und Co. Ist zudem auch meine erstes Spiel in diesem Genre. Aber wenn ich am Ende immer noch so motiviert bin, wird es mehr davon geben. 

Für ein Preview hat es noch nicht gereicht. Dafür hab ich einfach noch zu wenig gespielt. Wird aber garantiert folgen. Sollte aber irgendwann auch mal mit meinen Reviews zu Kingdom Hearts und Fire Emblem anfangen. 

Schauen wir mal, wie ich das mit Uni unter einen Hut bekomme, meine Lernphase startet demnächst!

Aber ab August hab ich dann wieder deutlich mehr Zeit, und mein Highlight dieses Jahr wird der Pressetag der Gamescom am 21.8! Freue mich richtig drauf!

[Review] Superbrothers: Sword & Sworcery EP

sands

Superbrothers: Sword & Sworcery EP

Bild 1Manchmal, aber nur manchmal werden noch Märchen gemacht. Erzählungen von Geschichten, die zu phantastisch für diese Welt scheinen. Doch Superbrothers: Sword & Sworcery EP ist ein solches Märchen.

Und ich erzähle hier keine Ammen, wenn ich davon spreche, dass ein jeder tief berührt davon sein wird. Superbrothers: Sword & Sworcery EP erzählt die Geschichte einer Kriegerin, die mit ihrem Hund im Kaukasus unterwegs ist. Sie sucht etwas, dass das Schicksal der Welt ändern wird. Im Kaukasus erzählt man sich Geschichten von einem Megatome, und so verschlägt es einen dorthin.

Der Megatome ist ein Buch, welches eine große Macht inne hat. Mit ihm kann man die Kraft des Trigon Trifecta beherrschen und das Böse aus der Welt bannen.

Das Schicksal liegt in deiner Hand

Auf den ersten Blick wirkt die Welt schlicht, aber dennoch voller Dinge die es zu entdecken gilt. Es ist ein klassisches Adventure par excellence, nicht schon allein durch die wunderschöne 2D Kulisse, bei der jeder Nostalgiker Herz-Rhythmus Störungen bekommen dürfte. Die Welt entdeckt man, wie sollte es auch bei einem klassischen Adventure anders sein, durch klicken. Klickt am Ende des Weges doppelt um euch dort hin zu bewegen, klickt diese Tür doppelt um durch sie zu schreiten. Alles ist einem sofort bekannt, und geht in Fleisch und Blut über.

Doch was genau tut man hier? Zu Beginn macht man sich auf die Suche nach dem Megatome. Doch wo fange ich an? Wo Bild 2gibt es einen Hinweis? Vielleicht sollte ich erstmal meinem Hund folgen, er wird schon einen Weg erschnüffeln. Und so kommt es auch. Er führt uns zu Logfella, einem Waldarbeiter. Dieser willigt ein uns in den Wald zu begleiten, uns den Weg zum Megatome zu zeigen. Schon bald findet man das Buch, doch Obacht! Ein böser Dämon jagt uns! Wir fliehen, versuchen zu entkommen. Doch nach und nach kommt die dunkle Gestalt immer näher und es kommt zum Kampf! Hier merkt man den Ursprung des Spiels. Die Kämpfe laufen nach einem simplen, aber spannenden Muster ab. Diese Muster zu erkennen ist der Schlüssel zu Sieg. Der Schild zur Verteidigung gehoben lässt einem keine Möglichkeit zum Angriff. Anders rum ist man dem Gegnerischen Angriff aber auch hilflos ausgeliefert, so entsteht eine taktische Komponente, die man zu seinem Vorteil nutzen muss.

Hat man erst einmal den Megatome in seinem Besitz, eröffnet einem sich eine weitere wichtige Möglichkeit im Spiel. Durch halten der Maustaste kommt man in einen Zauber- oder Beschwörungmodus. Durch diesen kann man seine Umwelt manipulieren. Man beschwört Waldgeister, öffnet Tür und Tor und vollbringt noch so manch andere Tat. Aber muss ich nur Gutes tun? Wer weiß das schon?

Von Traumwelten und Absurditäten

Ich träume. Logfella träumt. Er führt uns in eine andere Dimension durch eine Schallplatte. Wie? Eine Schallplatte? Ja, eine Schallplatte. Diese begrüßt einen schon im Startbildschirm des Spiels, und zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Abenteuer. Welche Botschaft man aus dieser zieht, ist einem aber wohl selbst überlassen. Kommen wir erstmal wieder zur Traumwelt zurück. Abseits der Realität bewegen sich die Menschen im Kaukasus in einer Traumwelt, in der alles Gleich scheint. Doch hier entdeckt man Dinge, die es in der Realität nicht gibt. Wer hat schon einen Bären auf zwei Beinen gesehen, Menschen die übers Wasser laufen, oder einen Brunnen der in eine andere Welt führt?

Und immer steht der Mond am Himmel. Welche Bedeutung hat er? Wird er uns irgendwie nützlich sein? Dies lässt sich mit einem einfach „Ja!“ beantworten. So ist es doch er, der es möglich macht das zu finden, wonach man sucht. Nicht ohne Grund gibt es im Kaukasus die Legende der Mond Grotte. Doch niemand hat sie je zuvor gesehen. Werden wir die Ersten sein?

Bild 3Mystische Klänge begleiten uns. Sie sind immer da, und schaffen eine Welt, ohne die Sword & Sworcery nicht das ist, was es ist. Sie schaffen eine Atmosphäre, die ich mir von vielen Triple-A Titeln sehnlichst gewünscht, aber nie erhalten habe. Steckt eure Köpfhörer an, dreht den Regler nach oben, und genießt es einfach. Manchmal habe ich mich dabei erwischt, einfach nur auf einer Stelle stehen zu bleiben, nachdem ich etwas großes vollbracht hatte. Ich lauschte einfach nur der Musik, wurde eins mit ihr. Sie saugt einen in ihre Welt. Sie ist aber auch Teil von Rätseln und dient als Quelle der Lösung.

Die Poesie des Spiel ist nicht ohne Witz. Oder wer muss nicht schmunzeln, wenn ein Zigarre paffender Typ sagt: „SO YOU HAVE TAMED THE GOLD TRIGON & AND THE STORM HAS MIRACULOUSLY LIFTED? BRAVO ON THAT!“ Und Logfella einen mit den Worten: „THE WOODCHOPPING WOODSMAN CHOPPED WOOD.“ vorgestellt wird? Es schafft einen humorvollen Gegensatz zu dem sonst so mystischen Kern des Abenteuers.

Fazit

Superbrothers: Sword & Sworcery EP entführt den Spieler in eine liebevoll Gestaltete Welt, die einen so schnell nicht wieder los lässt. Die bezaubernde Kulisse und der wunderschöne Soundtrack tun hier ihr übriges. Die Steuerung für den PC ist genauso intuitiv wie die für das Touchpad. Und die Geschichte ist ein wahrhaftes Märchen, welches erlebt werden will. Ich würde jedem Raten, der ein paar Euro über hat, sich dieses Meisterwerk nicht zu entgehen lassen!

Zuerst veröffentlicht am 1.Mai 2012 auf ps3-rollenspiele.de & konsolengrill.de